Messe in Berlin

Die „Grüne Woche“ gilt als die größte und ansehnlichste Veranstaltung in den Bereichen Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Nahrungsmittelindustrie und Gartenbau.

Die Internationale Messe „Grüne Woche 2015“ in Berlin

Von 16. bis 25. Januar 2015 fand die achtzigste Messe der Landwirtschaft und Nahrungsmittelindustrie „Grüne Woche“ in der deutschen Hauptstadt statt. Dieses Jahr war die Messe von besonderer Bedeutung und Popularität. Die Experten stellten fest, dass die belegte Messefläche und die Zahl der Aussteller alle Rekorde der vergangenen Jahre überschritt. Auf einer Fläche von 130.000 m2 in 26 Hallen waren 1.658 Exponenten aus 68 Ländern präsent. Die Messe wurde von 400.000 Menschen besucht, darunter waren 100.000 Fachbesucher. Die aktuellen Themen waren fossile Energieträger und Bio-Produkte. Als Partnerland der Veranstaltung war dieses Mal Lettland.

Eine der Internationalen Hallen wird traditionell von Ausstellern aus Regionen der Russischen Föderation belegt. Dieses Jahr war Russland mit 15 Regionen und 170 Unternehmen vertreten. Einer der größten und auffallendsten Stände war der Stand aus der Region Orenburg. Die offizielle Delegation, geführt vom Gouverneur der Stadt Orenburg Juriy Berg und vom Landwirtschaftsminister Mikhail Maslow beteiligte sich aktiv am internationalen Event.

Am zweiten Tag der Messe fand die Präsentation der russischen Region statt. Dabei wurden dem deutschen Publikum sechs Investitionsprojekte vorgestellt. Nach der Vorstellung der Region fanden ausführliche B2B Gespräche mit potenziellen Investoren und möglichen Kooperationspartnern statt.

Im Rahmen der Messe plante die Delegation Betriebsbesichtigungen in mehreren Unternehmen. Als Erstes besuchte die Gruppe das Dorf Feldheim, dessen 130 Einwohner bereits seit Jahren nur die Energie fossiler Energieträger nutzen. Das Dorf liegt in der Nähe von Berlin und ist ein Vorbild für die erfolgreiche Nutzung alternativer Energieträger. Auf dem Gelände des Dorfes befinden sich Windräder, Fotovoltaik- und Biogas-Anlagen. Feldheim ist gleichzeitig das Testzentrum für moderne Energiequellen und einzigartig in ganz Europa.

Der zweite Besuch fand in der „Gläsernen Molkerei“ statt. Das Gebäude der Molkerei wurde fast komplett aus Glas gebaut, daraus leitet sich der ungewöhnliche Name ab. Im Betrieb wird die Milch verarbeitet und daraus Käse, Butter und Jogurt produziert. Das Unternehmen hat das Bio-Siegel und kauft Milch nur von Bauern, die nach den gleichen Bio-Prinzipien arbeiten.

Der offizielle Empfang in der Botschaft der Russische Föderation in Berlin gehört bereits zu jährlichen Veranstaltungen während der „Grünen Woche“. Erneut trafen sich die Eingeladenen aus Deutschland und die Vertreter der russischen Regionen in der Botschaft. Nach den Auftaktreden des Botschafters und des russischen Landwirtschaftsministers folgte ein Konzert.

Am letzten Tag des Geschäftsprogramms machte die Delegation eine Exkursion nach Berlin und legte Blumen vor dem Monument der während des Zweiten Weltkrieges gefallenen russischen Soldaten nieder.

Neben der Begleitung der Delegation aus Orenburg bei zahlreichen Veranstaltungen und Betriebsbesichtigungen, trafen die Mitarbeiter der GTM Solution GmbH ihren Partner, eine Delegation aus der Republik Tatarstan. Diese wurde von dem tatarischen Landwirtschaftsminister Marat Akhmetov angeführt. Der Stand der Republik war e im einzigartigen nationalen tatarischen Stil dekoriert und zog auf diese Weise die Aufmerksamkeit aller Besucher auf sich.

GTM Solution GmbH trat auf der Messe in der Rolle des Organisators des Geschäftsprogramms für die Delegation aus Orenburg auf. Dabei hat die Firma eine große Vorbereitungsarbeit geleistet wie die Vorbereitung des Messeauftritts, die Einladung des Fachpublikums zur Präsentation der Region, Betriebsbesichtigungen, Besuche in der russischen Botschaft, sowie zahlreiche begleitende organisatorische Maßnahmen. Die Delegation war mit dem diesjährigem Besuch der Messe durchaus zufrieden, vor allem mit den entstehenden Kontakten, Ideen und unterzeichneten Verträgen.

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